Infinity Stonepaper
in Schulen

Das Klassenzimmer der Zukunft braucht Werkzeuge die den natürlichen Entdeckergeist fördern anstatt ihn durch Endgültigkeit zu blockieren. Infinity Stonepaper ist weit mehr als nur ein neues Schreibmaterial. Es ist ein physisches Betriebssystem für eine völlig neue Lernkultur.
Lernen auf neuem Level

Wie Infinity Stonepaper in der Schule wirkt

Psychologische Sicherheit durch Spurlosigkeit
Sichtbares und geteiltes Denken
Kollaboration statt Frontalsetting
Der Rhythmus aus Öffnen und Schließen
Inklusion durch müheloses Schreiben

Auf Papier ist jeder Fehler ein sichtbarer Makel und für viele Lernende eine unsichtbare Blockade. Auf Infinity Stonepaper verschwindet diese Blockade mit einem feuchten Tuch. Was bleibt, ist nicht der Fehler, sondern die gewonnene Erfahrung. Diese garantierte Spurlosigkeit gilt auch für sensible Momente: erste Versuche in einer neuen Sprache, stille Zweifel im Klassenrat, anonyme Fragen in Biologie oder Ethik. Wo niemand bloßgestellt wird, trauen sich auch leise Stimmen zu sprechen.

Im Heft sehen Lehrkräfte meist nur das fertige Ergebnis und selten den Weg dorthin. Wird auf Tischen, Fenstern und Wänden gearbeitet, wird Denken öffentlich. Lehrkräfte erkennen in Echtzeit, wo ein Konzept verstanden ist und wo Unterstützung nötig wird. Lernende können an offene Gedanken anderer andocken und im Dialog weiterdenken. Diagnostik passiert dann nicht mehr in der Korrektur am Abend, sondern im Moment des Lernens.

Ein Whiteboard an der Wand erzwingt eine Hierarchie, bei der einer vorne steht und der Rest konsumiert. Ein Infinity Stonepaper Board (normal oder XXL) flach in der Tischmitte bricht diese Struktur sofort auf. Alle beugen sich über dieselbe Denkfläche, zeichnen Mindmaps und diskutieren Lösungswege auf Augenhöhe. Aus passiven Zuhörenden werden aktive Mitgestaltende, ohne dass die Sitzordnung verändert werden muss.

Die Forschung zu modernen Lernräumen zeigt, dass Lernende an vertikalen, wiederbeschreibbaren Flächen nachweislich schneller, länger und mutiger denken. Infinity Stonepaper haftet mit wenigen Tropfen Wasser an Fenstern, Spiegeln und Glasflächen. Karten lassen sich physisch verschieben, stapeln und neu gruppieren. Durch dieses taktile Sortieren werden Muster sichtbar, die auf linearen Listen verborgen bleiben. Die Klasse verlässt die Stühle, wechselt Perspektiven und lernt mit dem ganzen Körper.

Gutes Lernen braucht zwei Bewegungen: weites Sammeln und fokussiertes Sichern. Auf Papier fehlt dieser Rhythmus, weil alles dauerhaft stehen bleibt. Hier wird der Wechsel zum natürlichen Takt des Unterrichts. Lernende sammeln mutig Ideen, wählen gemeinsam aus, dokumentieren das Wesentliche per Foto und starten mit sauber gewischter Fläche frei in den nächsten Gedanken. So lassen sich auch digitale Geräte deutlich sinnvoller integrieren.

Digitale Geräte bringen unzählige Reize ins Klassenzimmer. Infinity Stonepaper schafft eine klare Trennung. Die kreative Phase bleibt analog, haptisch und tief fokussiert. Ideen entstehen am Material, ohne dass eine Push Nachricht dazwischenfunkt. Erst wenn das Denken abgeschlossen ist, werden die Ergebnisse fotografiert und digital weiterverarbeitet. Analog und digital ergänzen sich, statt sich zu stören.

Das Material fühlt sich an wie ein glatter, kühler Kieselstein. Der Stift gleitet weich, ohne den kratzenden Widerstand von Zellstoffpapier. Für Kinder mit Dysgraphie, motorischen Einschränkungen oder massivem Schreibfrust ist das eine spürbare Erleichterung. Der kognitive Vorteil des Handschreibens bleibt erhalten, während körperliche Anstrengung durch schnelle Erfolgserlebnisse ersetzt wird.

Für den praktischen Einsatz im Lehralltag

1. Organisation

1. Organisation

Wie lässt sich das Material gut organisieren?

2. Stifte

2. Stifte

Wie geht man mit der Vielzahl der Stifte um?

3. Einsatz im Unterricht

3. Einsatz im Unterricht

Welche neuen Möglichkeiten gibt es?

4. Digitales kombinieren

4. Digitales kombinieren

Wie lassen sich Tablets und Smartphones gut verbinden?

5. Reinigung integrieren

5. Reinigung integrieren

6. Einsatz außerhalb des Klassenraums

6. Einsatz außerhalb des Klassenraums

1. Organisation

1. Organisation

Infinity Stonepaper lässt sich platzsparend verstauen: Notes und Cards passen nach der Session gereinigt zurück in ihre Originalverpackung – eine Gruppe, eine Packung, kein Chaos. Die großen Formate rollen sich ein und stehen aufrecht in ihrer Tragerolle oder einem Korb. Eine offene Stiftebox daneben macht sofort klar, welche Stifte verwendet werden dürfen.

Die Wirkung

So entsteht eine kleine Stonepaper-Ecke im Klassenzimmer – und die hat eine Wirkung, die über reine Organisation hinausgeht: Sobald die Materialien auf den Tisch kommen, wissen alle, was jetzt folgt. Kein Frontalunterricht. Stattdessen gemeinsames Denken, kollaboratives Arbeiten – das Auspacken wird zum Signal, das den Lernmodus wechselt.

2. Stifte

2. Stifte

Nicht jeder Stift funktioniert auf Infinity Stonepaper. Whiteboard-Marker, Kugelschreiber und alkoholbasierte Stifte hinterlassen permanente Spuren, die sich nicht mehr entfernen lassen. Gut geeignet sind thermoradierbare Stifte wie der Pilot FriXion, wasserbasierte Filzstifte oder eine Vielzahl anderer (wie der Stabilo Woody) da sie sich rückstandslos abwischen lassen.

Die Lösung: Stifte-Boxen

Für den Unterricht empfiehlt sich eine einfache Box pro Tischgruppe, bestückt mit den passenden Stiften. Die Regel ist klar: Eigene Stifte bleiben weg, die Box-Stifte kommen nach der Session zurück in die Box. So bleibt das richtige Material beisammen, und es gibt keine bösen Überraschungen auf dem Stonepaper.

3. Einsatz im Unterricht

3. Einsatz im Unterricht

Sobald das Material verteilt ist, gibt es ein einfaches Grundmuster: schreiben, sichern, abwischen. In der Praxis heißt das: Die Klasse arbeitet eine Phase lang frei auf dem Stonepaper, etwa beim Sammeln von Vokabeln, Lösungswegen oder Argumenten. Am Ende wird per Foto dokumentiert, was bleiben soll. Danach wird gewischt und die nächste Aufgabe beginnt auf derselben Fläche.

Im Wechsel zwischen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit hilft eine klare Ansage, welches Format wofür gedacht ist: kleine Notes pro Person für eigene Notizen und Ideen, Cards für Gruppen zum Sortieren und Diskutieren, große Boards in der Tischmitte für gemeinsame Übersichten. So wissen die Lernenden ohne Erklärung, in welchem Modus sie gerade arbeiten.

4. Digitales kombinieren

4. Digitales kombinieren

Tablets und Smartboards bringen viel Potenzial in den Unterricht, aber auch reale Probleme: PISA 2022 zeigte, dass rund 60 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland sich durch digitale Geräte im Unterricht ablenken lassen, das tiefe Textverständnis am Bildschirm sinkt und Smartboards häufig nur als digitale Kreidetafel genutzt werden. Infinity Stonepaper setzt genau dort an: Die kreative Phase bleibt analog, fokussiert und ohne Push-Nachrichten. Geschrieben, skizziert und diskutiert wird auf dem Material, ohne dass ein Gerät den Denkfluss unterbricht.

Die Veränderung

Erst wenn die Ergebnisse stehen, kommen die digitalen Werkzeuge ins Spiel. Ein schnelles Foto sichert das Tafelbild oder die Gruppenarbeit, übergibt es an Moodle, itslearning oder die Schulcloud und macht es jederzeit wieder abrufbar. Was zuvor an einer klassischen Tafel verschwunden wäre, bleibt dauerhaft dokumentiert. So wird Stonepaper zum Bindeglied zwischen analoger Tiefe und digitaler Verfügbarkeit – beides ergänzt sich, statt sich gegenseitig zu verdrängen.

5. Reinigung integrieren

5. Reinigung integrieren

Die Reinigung wird am besten direkt am Ende der Unterrichtseinheit eingeplant und dauert in der Regel nicht länger als fünf Minuten. Ein feuchtes Tuch oder Schwamm pro Tischgruppe genügt, um Notes, Cards und Boards für die nächste Stunde wieder einsatzbereit zu machen. Wer mit thermoradierbaren Stiften arbeitet, kommt sogar mit einem trockenen Tuch aus.

Vorteil

Übernehmen die Schülerinnen und Schüler diesen Schritt selbst, werden sie schnell zu Expertinnen und Experten ihres Materials. Sie merken, welche Stifte leicht abgehen, welche etwas mehr Druck brauchen und wie sich die Oberfläche am besten reinigen lässt. Nach wenigen Anwendungen wird daraus ein eingespielter Ablauf, der ganz selbstverständlich zum Stundenende gehört. Lehrkräfte verlieren keine Zeit mit Saubermachen, alle helfen mit und das Material ist verlässlich für die nächste Klasse bereit.

6. Einsatz außerhalb des Klassenraums

6. Einsatz außerhalb des Klassenraums

Infinity Stonepaper ist wasserfest, reißfest und schmutzunempfindlich und damit ideal für alles, was außerhalb der vier Wände des Klassenraums passiert. Im Schulgarten lassen sich Pflanzen direkt vor Ort skizzieren und beschriften, im Wald werden Beobachtungen, Funde oder Wetterdaten festgehalten, auf dem Pausenhof entstehen spontane Mindmaps oder Stationspläne. Selbst wenn das Material in den Schlamm fällt oder ein plötzlicher Regen einsetzt, bleibt alles erhalten und kann hinterher einfach abgewischt werden.

Neue Möglichkeiten

Praktisch funktioniert das mit jeder Größe: Notes und Cards passen in jede Jackentasche, die größeren Boards lassen sich aufgerollt im Rucksack mitnehmen. So wird der Wald, der Schulgarten oder der Stadtteil zum erweiterten Klassenzimmer, ohne dass Material verloren geht oder Lerninhalte ruiniert werden. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Sachunterricht und Projektwochen lassen sich so unkompliziert dorthin verlegen, wo das Lernen tatsächlich erlebt wird.

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Steinpapier vs klassisches Holzpapier

Infinity Stonepaper ist auf den ersten Blick teurer in der Anschaffung, auf den zweiten Blick die deutlich günstigere, komfortablere und auch ökologischere Lösung.

Vergleich

Steinpapier

Steinpapier

klassisches Holzpapier

klassisches Holzpapier

Wiederverwendbarkeit

Steinpapier

Mindestens 500 mal, bei guter Handhabbung länger

klassisches Holzpapier

Gar nicht

Haltbarkeit

Steinpapier

Wasser- und reißfest.

klassisches Holzpapier

Empfindlich gegen Wasser und Knicke.

Ökologische Ebene

Steinpapier

Die Produktion kommt komplett ohne Holz, Trinkwasser oder Bleichmittel aus und benötigt deutlich weniger Energie als die klassische Zellstoffherstellung. Weil jedes Blatt hunderte Male wiederverwendet wird, schrumpft der ökologische Fußabdruck mit jeder Nutzung auf ein Minimum.

klassisches Holzpapier

Die Herstellung verschlingt enorme Ressourcen: Pro Tonne Papier werden bis zu drei Tonnen Holz, tausende Liter Wasser sowie viel Energie und Chemikalien benötigt. Da jedes Blatt nach einmaliger Nutzung im Müll landet, wird dieser gewaltige Rohstoffaufwand sofort verschwendet. Auch klassisches Recycling bleibt weiterhin ressourcenintensiv.

Ökonomische Ebene

Steinpapier

Einmal investieren, langfristig sparen: Trotz eines höheren Stückpreises (15 €/Blatt) sinken die Kosten durch über 500 Wiederverwendungen auf ca. 3 Cent pro Nutzung. Das ist 33-mal günstiger als normales Flipchart-Papier. Die Anschaffung amortisiert sich bereits ab der 15. Nutzung und ersetzt über die Lebensdauer Material im vierstelligen Wert.

klassisches Holzpapier

Pro Blatt scheinbar günstig, in Summe jedoch extrem teuer. Da jedes Blatt nach einmaliger Nutzung entsorgt wird, entsteht ein ständiger Bedarf an Neukäufen. Diese fortlaufenden Ausgaben für ein reines Wegwerfprodukt summieren sich über die Jahre oft auf vier- bis fünfstellige Beträge.

Materialverwaltung

Steinpapier

Kein wiederkehrender Beschaffungsaufwand, kein Lagerproblem, kein leerer Materialschrank vor dem Unterricht. Was einmal da ist, bleibt einsatzbereit.

klassisches Holzpapier

Bestellverwaltung, Lagerhaltung, Entsorgung, eventuelle Lieferengpässe.

Anwendung

Steinpapier

Für Prozesse

klassisches Holzpapier

Für Endergebnisse