Womit geschrieben wurde, entscheidet, wie gereinigt wird. Bei radierbaren Stiften mit thermosensitiver Tinte reicht ein kaum feuchtes Tuch, auch nach Monaten. Bei wasserbasierten Filzstiften braucht es Wasser und einen Schwamm, die raue Seite ist erlaubt und beschädigt die Fläche nicht.
Der häufigste Fehler ist ein nur feuchtes Tuch bei Filzstift. Es löst die Farbe an und zieht sie über den Bogen, statt sie aufzunehmen. Mit reichlich Wasser geht sie sauber ab.
Alte Notizen sitzen fester als frische und brauchen länger. Essig, Zitronenwasser und zur Not Glasreiniger beschleunigen das. Bei größeren Mengen ist das Wasserbecken der schnellste Weg: der ganze Stapel liegt flach im Wasser, die Farbe löst sich gleichmäßig und treibt weg. Das Wasser geht danach in den Abfluss, nicht ins Beet.
Rettung, keine Routine: Ist ein Whiteboard-Marker oder Permanentstift auf einer Fläche gelandet, die zurück soll, holt Alkohol oder Nagellackentferner auf einem Tuch das meiste weg. Erst an einer Ecke testen.