Infinity Stonepaper im Einsatz.
Beschreiben, feucht abwischen, weiterdenken. Sieben Situationen, vom Schreibtisch bis zum Garten, und in jeder ein anderer Grund, dieselbe Fläche wieder zu benutzen.
Infinity Stonepaper verbindet...


Am Rechner, in der Küche, im Zug
Mit dem eigenen
Denken.
Ein Blatt liegt griffbereit neben dem Rechner, ein Board darunter, ein paar Karten daneben. Der Kopf wird frei für den nächsten Gedanken, und abends ist die Fläche wieder leer.
Der Gedanke aus dem Telefonat steht auf dem Blatt, bevor ein Programm offen ist. Am Abend bleibt stehen, was morgen zählt, der Rest wird gewischt.
Das Board ist die Fläche, die Karten sind die Gedanken darauf. Schnelle Notiz auf einer Karte, umlegen, neu ordnen, das große Ganze auf dem Board. Alles bleibt in Reichweite und wird täglich anders bespielt.
Viele Informationen auf einmal, und trotzdem Ordnung: Was seine Bedeutung verloren hat, wird gewischt, auf dem Tisch wie im Kopf. Der Rest bleibt sichtbar und bearbeitbar.
Auf dem Tisch liegt, was gerade dran ist. Was länger gilt, wandert ans Fenster und bleibt im Blick, auch das der Kleinsten. So bekommt der Schreibtisch zwei Ebenen.
Mit Magneten oder mit Wasser auf der Rückseite hält es an jeder glatten Fläche im Haushalt. Botschaften, Ankündigungen, Planungen hängen dort, wo alle vorbeikommen.
Zu zweit, im Team, mit der Familie
Miteinander.
Ein Board liegt in der Mitte, ein Bündel Karten daneben, jede Hand nimmt sich eine. Einer schiebt eine Karte um, und das Gespräch dreht sich mit.
Allein ist es ein Werkzeug. Sobald mehrere daran arbeiten, entstehen Methoden, Konzepte und Designs gemeinsam: am selben Tisch, mit denselben Karten in verschiedenen Händen.
In unseren Permakulturkursen gestalten die Teilnehmenden ihre Gärten direkt auf der Fläche. Die Methode kommt beim Zeichnen an, ganz praktisch, und die Theorie folgt dem, was schon auf dem Tisch liegt.
Alle bringen ihre Ideen gleichzeitig ein, und aus dem Gespräch wird sofort etwas Sichtbares. Was auf der Fläche steht, ist aus dem Kopf raus, und die Runde hat Platz zum Weiterdenken.
Cluster bilden, Strukturen legen, Elemente an einen anderen Ort setzen. Beim Verschieben werden Muster sichtbar, die auf einer Liste verborgen bleiben, und Beteiligung entsteht, weil jede Hand eingreifen darf.
Ein Whiteboard an der Wand lädt eine Person zum Dozieren ein. Ein Board auf dem Tisch lädt alle ein. Gedanken landen direkt auf der Fläche, sichtbar für die ganze Runde, und aus Zuhörenden werden Mitgestaltende.
Fenster, Glaswand, Stellwand
Mit dem Raum.
Rückseite anfeuchten, andrücken, fertig. Was eben noch auf dem Tisch lag, hängt eine Minute später an der Scheibe und gilt für alle im Raum. Wer davorsteht, sortiert im Stehen weiter und sieht dabei das Ganze.
Jede glatte Fläche wird zur Arbeitsfläche, Glas am besten. Am Fenster halten die Karten so lange, wie Ihr sie braucht, auf Holz nur kurz. Ein Blick zum Fenster, und der Stand des Projekts ist da.
In der Vertikalen sortieren, sich dabei bewegen, das Ganze bleibt im Fluss. Wer die Stühle verlässt, denkt mit dem ganzen Körper, und mit Musik im Ohr macht es besonders Freude.
Fenster gibt es in jedem Raum. Damit habt Ihr an jedem Ort eine Wand, die sich bespielen lässt, und die Gruppe wechselt mit dem Ort auch die Perspektive.
Mit etwas mehr Wasser hält auch ein großes Board an der Scheibe. Aus einer Glasfront wird ein Kreativraum, und die Fläche wächst mit dem Thema.
Auf dem Boden oder an der Papp-Stellwand: die Boards machen aus jedem Raum einen Arbeitsraum, auch aus einer Jurte. Wo die Gruppe ist, ist der Raum.
Seminarraum, Schule, Tagung
Mit denen,
die gleich kommen.
An jedem Platz liegt eine Fläche, an der Wand hängen die gemeinsamen. Der Raum lädt ein, bevor jemand ein Wort gesagt hat. Am nächsten Morgen ist alles wieder leer, und derselbe Raum trägt ein anderes Thema.
Im Coconat bei Bad Belzig: XXL Board an der Pinnwand, auf den Tischen die passenden Formate, Stifte, Wasser und Tuch für alle erreichbar. Liegt die Fläche in der Tischmitte, richtet sich das Gespräch nach innen, und der Raum wird ruhiger.
Minis für den kurzen Gedanken, Notes für etwas mehr, Cards für den Zusammenhang, ein Board je Platz als Spielfläche. Wer lieber schreibt als spricht, legt seine Karte in die Mitte und wird genauso gehört.
Einfache Stellwände tragen die Boards mühelos. Die Wand steht dort, wo die Gruppe sie braucht, und wandert mit, wenn sich die Gruppe teilt.
Die Boards liegen am Boden, alle stehen drumherum. Eine andere Kultur des Sammelns: gleich weit weg, gleich viel Zugriff, und die Hierarchie bleibt draußen.
Große Glasflächen tragen das ganze Thema. Was die Gruppe erarbeitet, wächst an der Wand, und wer anleitet, sieht den Weg, den das Denken nimmt, statt nur das Ergebnis.
Garten, Gelände, unterwegs
Mit dem Draußen.
Eingerollt im Rucksack, auf den Knien beschrieben, an den Ast gehängt. Dem Material macht Regen nichts aus, also entscheidet allein der Stift, was draußen bleiben soll.
Regen wäscht wasserlöslichen Filzstift ab, Permanentstift bleibt. Das Blatt selbst übersteht beides, also entscheidet der Stift, was draußen bleiben soll.
Bei etwas Wind bleiben die Karten liegen, bei viel Wind fliegen sie. Beides steckt das Material weg, und draußen entsteht eine Arbeitsweise, die drinnen so kaum vorkommt.
Erde, Blüten, Zapfen hinterlassen Spuren, die auf normalem Papier bleiben. Auf Steinpapier wascht Ihr sie einfach ab, deshalb darf das Gefundene direkt auf die Karte.
Draußen sitzt die Gruppe um die Fläche herum und gestaltet von jeder Seite. Das Plakat entsteht aus vier Richtungen gleichzeitig, und für die Beteiligten ist genau das der Lernerfolg.
Laptop raus, Blatt daneben, Terrasse oder Veranda. Der Rechner für das Fertige, das Blatt für das Werdende, und beides funktioniert überall.
Beenius, Landschaft, Modell
Mit dem Gebauten.
Wege, Wasser und Flächen sind aufgemalt, die Modelle stellen sich hinein. Karten benennen, was gebaut wurde, und wandern mit, wenn sich der Plan ändert. So bekommt das Gebaute Sprache, und die Sprache bleibt beweglich.
Steinpapier gibt Fläche und Farbe, Beenius gibt die dritte Dimension. Zusammen sind sie die Infinity Tools: bauen, beschriften, umbauen, und am Ende ist alles wieder frei für die nächste Landschaft.
Die Minis stecken im Beenius-Wachs und beschriften die Landschaft, zum Beispiel beim Design des eigenen Gartens. Nach dem Workshop gehen sie ins Wasserbad und sind wieder frei.
Gefaltet steht die Karte als Haus im Plan. Die Falzkante hält, aus der Beschriftung wird ein Bauteil, und das Modell bekommt eine Struktur mehr.
Das Wachs befestigt das Steinpapier an der Struktur. Große Boards werden so zum Fotohintergrund mit weichem Übergang, und das Modell steht vor seiner eigenen Landschaft.
Danach
Mit dem Digitalen.
Ein Foto, und die Handschrift lesen die Geräte mit. Was am Tisch entstanden ist, arbeitet danach im Chat, im Board oder in den Notizen weiter. Die Fläche selbst ist in dem Moment schon wieder leer.
Das Foto geht in Claude oder ChatGPT, aufs Miro-Board oder in den Fotospeicher. Der erste Aufschlag bleibt analog, mit allen am Tisch, der Rest wird digital. Weit sammeln, dann sichern, dann frei für den nächsten Gedanken.
Karten an der Scheibe, Handy davor: Die Handschrift wird zuverlässig gelesen, auch gegen das Licht. Wer mit Notion oder Miro arbeitet, übergibt direkt dorthin und sitzt danach weniger am Rechner.
Das Foto der gebauten Landschaft und die Geschichte dazu werden in unseren Workshops zum Zukunftsmodell des eigenen Gartens. Was aus Bambus und Karten steht, wird zur Vorlage für das, was wachsen soll.
Aus Skizze und Foto entsteht im Bildgenerator ein Bild des Gartens, wie er werden könnte. Der Mensch macht den Aufschlag, die KI zieht die Vision daraus, und danach beginnt die nächste Runde auf der leeren Fläche.

































